Die Perserkriege

Ich habe dieses Thema ausgewählt, weil es mich beeindruckt hat, dass die Griechen trotz ihrer Unterzahl gegen das mächtige Perserreich gewonnen haben.

Die persischen Kriege, oder kurz: Perserkriege, waren die Versuche der persischen Grosskönige Dareios dem Ersten und Xerxes dem Ersten, Griechenland durch mehrere Feldzüge in ihr Reich einzugliedern. Ausgelöst wurden diese durch den ionischen Aufstand, wo mehrere griechische Kolonien, die von den Persern besetzt waren, sich gegen die Angreifer wehrten. Die griechischen Stadtstaaten Athen und Eretria unterstützten sie dabei.

Der Persische Grosskönig Dareios sah dadurch in den Griechen eine potenzielle Gefahr und dachte sich, dass er diese zur Sicherheit unterwerfen sollte. 490 v. Chr.  Attackierte er Griechenland mit einer grossen Flotte aus Schiffen. Die Perser landeten ungefähr 40 Kilometer entfernt von Athen. Die Athener zogen den Persern mit ihrer Armee entgegen und haben sie vernichtend geschlagen. Das liegt unter anderem daran, dass die griechische Hoplitenphalanx, eine schwer bewaffnete lineare Kampfformation, den gleich bewaffneten Persern haushoch überlegen war. Die Athener haben in dieser Schlacht nur 200 Mann verloren, während die Perser 6000 Mann verloren.

Nachdem dieser erste Feldzug gescheitert war zogen sich die persischen Truppen zurück, aber der Persische Grosskönig hatte sein Ziel immer noch im Blick. Als Dareios starb übernahm sein Sohn Xerxes die Aufgabe, die Griechen zu unterwerfen. 480 bis 479 v. Chr. unternimmt er den Zweiten Perserzug, in dem er die Griechen zu Wasser und zu Land angreifen will. Aber die Griechen haben sich vorbereitet.

Die Athener haben eine Flotte aus extrem wendigen Kriegsschiffen gebaut und über 30 der griechischen Stadtstaaten haben sich gegen die Perser zusammengeschlossen. Der Spartanische König Leonidas konnte die Perser an einer engen Stelle aufhalten und so ihren Vormarsch verhindern. Allerdings finden die Perser nach drei Tagen einen Nebenpfad aussen herum und fallen den Spartanern in den Rücken. Leonidas hält die Stellung bis zum Ende, damit sich andere noch geordnet zurückziehen können.

Das persische Heer kommt jetzt vom Wasser auf Athen zu, weshalb die Bewohner auf eine Insel evakuiert werden. Es kommt zu einer Seeschlacht bei der Meerenge bei Salamis, wo die wendigen Schiffe der Athener den Persischen weit überlegen sind. Das Landheer der Perser kann Athen zwar erobern, wird aber dann von den Spartanern endgültig zurückgedrängt, und auch die Seeflotte wird ein weiteres Mal besiegt und verjagt.

So haben die Griechen gegen die Perser gewonnen, obwohl sie zahlenmässig weit unterlegen waren. Einige Gründe dafür waren, dass die Griechen sich in ihrer Gegend besser auskannten, und dass sie bessere Taktiken hatten.

Mich hat Leonidas beeindruckt der in der Schlacht dem Untergang geweiht war und trotzdem die Stellung hielt damit sich ein Teil seiner Truppen zurückziehen konnte.

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