Meeresschutz mit allen Sinnen

Begeisternde Projekte, riesige Anerkennung, initiative Menschen, weltklasse Musik, umwerfende Kunst, viel Lachen, tolle Stadt und generell ein perfektes Umfeld. Das ist nur ein Teil der feinen Zutaten, die die Reise unserer Delegation ausgemacht haben, die nach Barcelona ging, um das Projekt „Kefalonia Vivante“ vorzustellen.

Der Workshop „Communicating marine mammal science to the general public. Art as a tool for communication” auf der World Marine Mammal Conference in Barcelona bot eine grossartige Bühne für unser Projekt.

Die dreiköpfige SchülerInnendelegation durfte in einer viertelstündigen Präsentation auf Englisch von der Entstehung, ihrem persönlichen Einsatz und den Hintergründen des Projekts für die Mittelmeer-Mönchsrobben erzählen. Dabei haben sie den grössten Applaus des Tages bekommen. Ausserdem wurde – ein besonderes Highlight für uns – unser Film „Immer Meer. Jeder Robben zählt“ gezeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=obLDz2eMBp8&spfreload=10

Dabei war der ganze Workshop, der von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr dauerte, auf Englisch – mit allen Präsentationen, Fragerunden, Unterhaltungen mit anderen Teilnehmern in den Pausen, usw. No problem! Bei der „Icebreaker-Party“ am gleichen Abend mit rund zweitausend schnatternden Meeresbiologen in einer Messehalle wurde gerne mitgefeiert.

Am nächsten Tag blieb dann noch Zeit, um das Meer hautnah zu erleben, sich nochmal mit Aliki, Luigi und den anderen auszutauschen und wenigstens ein Barcelona-Highlight mitzuerleben: die Sagrada Familia.

Wir haben beim Workshop aber nicht nur viel von uns erzählt. Die Konferenz bot auch eine geniale Möglichkeit, um sich inspirieren zu lassen, Kontakte zu knüpfen und von anderen Projekten zu erfahren. Hier mal ein unvollständiger Überblick, mit wem wir zu tun hatten:

Eine junge Meeresbiologin, die neben dem Doktorat die Grössen der Elektro-DJ-Musik und die Gesänge eines Wales zusammenbringt.

Ein erfahrener Meeresschützer aus Deutschland, der durch die Integration künstlerischer Ansätze wie Kabarett, Animationsfilm und Fotografie einen emotionalen Zugang zum Meer und seinen Bewohnern erleichtert und erfolgreich die Aufmerksamkeit und das Spendenaufkommen für seine Organisation fördert.

Eine kanadische Künstlerin und Kunstlehrerin, die selbst und mit Schülern grossartige Zeichnungen und andere Kunstwerke herstellt.

Ein Musiker, der uns mit seiner Bassklarinette gezeigt und originalen Walgesängen gezeigt hat, wie Mensch und Wal zusammenklingen können.

Ein australischer Whalewatcher, der sich ständig überlegt, wie er durch den Einsatz handwerklicher und künstlerischer Herangehensweisen sein Wissen interessierten Menschen direkt auf seinem Boot vermitteln kann.

Ein portugiesischer Museumsdirektor, der Wal und Menschen einer Atlantikinsel in zahlreichen Aktionen einander näherbringt und dabei grossartige Kunstwerke schafft.

Eine Schweizerin, die sich schon von Jugend auf für das Meer einsetzen wollte und nun für Wissenschaftler und Kinder aus aller Welt lebensgrosse Modelle aus Stoff herstellt.

Eine spanische Prozesskünstlerin, die das Skelett eines vor über dreissig Jahren in El Prat bei Barcelona gestrandeten Wales von der Ausstellungsfläche in einem Park zurück in den Ozean bringen möchte.

 

Unser Luigi Bundone, der uns mit Freude und Lob überhäufte und das Ganze mit Hilfe von Volker Smit und Altea Narici erst überhaupt aufgestellt und in jahrelanger Arbeit ermöglicht hat. Danke euch von ganzem Herzen für euren Einsatz!

 

Und natürlich unsere Aliki, unsere grosse Inspiratorin und griechische Meeresgöttin. Es erfreut immer unser ganzes Herz, mit dir zu sein.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal Anfang März bei uns in der Scuola Vivante!

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